Crepes
Dezember 3, 2006
Gestern Abend kam ich in den wiederholten Genuß Crepes zu essen. Da meine Französinnen im Badminton gegen ihre Freundinnen und Kommiltonnen verloren haben musste die Verlieren als „Strafe“ Crepes machen. Und nach ca.100 gebratenen und vorbreiteten Crepes war das Haus auch gleich voll mit gewinner Franzosen… Da ich zum Glück mit Franzosen zusammen wohne, durfte und konnte ich an der Niederlage partiziperen :-)
hm …. lecker!
Fotos später
belfast
November 24, 2006
Am Mittwoch war die komplette Uni geschlossen. Und da wurde auch gleich mal für alle Exchange Students ein Trip organisiert.
Es ging mit dem Bus nach Belfast.
Belfast sollte allen bekannt sein, denn es ist die Hauptstadt Nord-Irlands. Des Landes der Protestanten und Anhänger der Krone.
Belfast ist wirklich schön, es leben dort 350.000 Einwohner und es hat mich irendwie an London errinnert. Was wahrscheinlich nur auf die typischen Fahrbahnmarkierungen und Schilder zurückzuführen war…
Es gab da eine Kuriosität: In Belfast gibts Internetzellen. Das sind Telefonzellen in denen man im Internet surfen kann …
Seltsam ….
Naja auf jeden Fall gab es noch einen Weihnachtsmarkt. Und zwar einen Europäischen. Es gab unglaublich viele deutsche Stände und so kam ich mal wieder in den genuß von Bratwurst, Glühwein und Bier. Was im übrigen eine totsichere Kombination zum betrinken ist… Egal, weiter im Thema –> der Weihnachtsmarkt war direkt vor der Belfast City Hall. Ist wirklich ein cooles Gebäude. Wenn man bedankt das ganz Nord-Irland nur 1,7 mio Einwohner hat, aber dafür Staatsgebäude größer als der Reichstag und ähnliche… Da merkt man schnell wieder den Klassenkampf den die Nordiren und die Republikiren führen. Allerdings sind das beeidruckende Gebäude!
Deutschland = Weltweit
November 20, 2006
Auch wenn man es vielleicht hier hoch aufm Lande nicht vermutet, verbirgt sich ein Nr.1 Autoteilezulieferer in Letterkenny für: General Motors, Opel, BMW, Mini und noch viele weitere dich mir so schnell nicht merken konnte.
Der Name dieser Firma ist Kirchhoff Ireland, gehört zu einer Unternehmensgruppe und wurde 1991 von Kirchhoff aufgekauft, um schnellen Zugriff auf den britischen und irischen Markt zu haben.
Es war eine sehr coole Führung. Denn die typische Irische ruhige und unbefangene Art war ständig präsent. Fand ich gut :-)
Es war denen total egal, ob wir Fotos machen oder nicht. (Andere Firmen sind da strenger) Und so bin ich wie ein Japaner durch die Gegend gerannt und habe von allem was sich so fotografieren lies Fotos geschossen :-)
sorry das ich nicht öfter neue sachen poste. habe in letzter zeit probleme mit meiner internetconnection und kann dann nix neues schreiben
Der Anfang vom Ende
November 13, 2006
Nachdem nun die ersten Hausarbeiten von uns gefordert wurden und der Rückflug gebucht wurde, wird glaube ich den meisten klar das es sich dem Ende entgegen neigt. Ich glaube mir war vorher garnicht recht bewusst wie schnell Zeit vergehen kann!
Am 16. / 17.12. werden wir nach Dublin fahren und dort noch bis zum 19.12. die Stadt besichtigen. Mein Flug geht nach Salzburg. Dort werde ich mit Mathias (Nr.1) und Andi noch die Gegend für ein paar Tage unsicher machen.
Ab dem 8.01.07 geht dann mein Praktikum los. Werde dann in einer Londoner IT Consultancy Firma im Vertrieb / Marketing für 6 Monate arbeiten. Das wird mein spannenster Lebensabschnitt, den ich bislang erlebt habe …
Werde dafür einen neuen Blog anfangen, der dann heissen wird matzeinlondon.wordpress.com (ist aber noch nicht eingerichtet)
Bilanz: Zeit geht schnell vorbei, Irland ist teuer und das Frühstück schmeckt nicht; ABER Irland hat richtig schöne Landschaften (wenn man ein Auto hat und sie erreichen kann) die man unbedingt mal gesehen haben muss.
Fin McCool and Giants Causeway
Oktober 14, 2006
Es gibt eine Legende über den irischen Riesen Fin McCool und einen schottischen Riesen, die wie folgt geht:
Irgendwann hört Fin McCool von einem schottischen Riesen der über seine Kampffähigkeiten Witze macht. Das machte den Riesen so sauer das er einen Felsen in das Meer wirft damit er nach Schottland laufen kann, da Fin nicht schwimmen kann. (Giants Causeway) Als Fin den anderen Riesen heimlich beobachtet stellt er fest, dass dieser viel viel größer ist als er selbst. Und somit nichts gegen diese Beleidigung tun kann. Darauf hin begibt er sich wieder aufHeimweg, um dies seiner Frau zu berichten.
Nach kurzer Zeit will der schottische Riese dem Irischen Riesen eine Lehre erteilen und beschließt nach Irland zu gehen. Als die Frau des irischen Riesen den Riesen in der Ferne kommen sah, verkleidete sie Fin schnell als Baby und legte ihn in eine Baby-Wiege. Nachdem der Riese das Haus betrat um Fin aufzusuchen, sagte die Frau nur, dass er gerade auf Jagd sei und alleine mit ihrem Baby zu Hause ist. In dem Moment als der Riese das 18 Fuss Baby sah erschrickt dieser und dachte sich: Wenn das Baby schon SOOO groß ist, wie groß ist dann erst der Vater??
Darauf hin flüchtete er so schnell wie möglich wieder zurück und hinterlies dabei auf seiner völlig überstürzten Flucht riesen große Erdklumpen. Die dabei entstandenen Löcher heissen heute: Loguh Neagh (the largest lake in Ireland) and einer der klumpen Erde landete in der See und bildete die heutige Isle of Man.
Seltsam? Aber so steht es geschrieben…
(Omage an den Österreicher Mathias) –> Insider
uisge beatha trinken …
Oktober 13, 2006
Am Samstag sind wir mit dem Bus auf einer langen Tour durch fast den ganzen Norden der doch erstaunlich großen Insel Irland gefahren nach Bushmills gefahren. Bushmills ist ein Ort der nach alter Tradition uisge beatha produziert. In vier Gruppen aufgeteilt sind wir dann durch die Destilery gegangen und haben die verschiedenen Produktionsprozesse des uisge beatha beobachten können. In jeder Gruppe wurden vier Personen ausgewählt die dann im Anschluß alle Sorten (natürlich in kleinen Gläsern) probieren durften. (Man bedenke es war noch sehr früh am Tag). Nach den Proben haben alle Probanten ein Zertifkat erhalten, auf dem dann bestätigt wurde, dass man guten vom schlechten Whiskey unterscheiden kann.
Zur Erklärung: uisge beatha bedeutet Whiskey und kommt aus dem Gälischen und bedeutet Lebenswasser (uisge / uisce = Wasser, beatha = Leben). Gälisch ist in Irland die erste Amtssprache allerdings wird diese Sprache nicht mehr wirklich gesprochen. Es ist vergleichbar mit Plattdeutsch im Deutschen.
Party goes on
Oktober 3, 2006
Also auch wenn es mit der Zeit für den ein oder anderen Leser langweilig erscheinen sollte, aber es gibt einen neuen Report von einer Party. Vielleicht könnte dazu noch der Eindruck entstehen, wir machen hier ausser Uni, Party und Sport nix anderes??!!! Und …. es stimmt! Aber etwas anderes kann man hier nicht machen. Letterkenny ist nun mal mitten im Nirgendwo, umgeben von 100 Km Nichts. Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum hier die Leute alle immer und ständig betrunken sind ….
So zurück zum Hauptthema:
Die Franzosen wohnen in einem RIESEN Haus. Es gab nur einen Eingang, trotzdem hatte man das Gefühl, dass es ein Haus in einem Haus sei. Zwei Küchen, zwei Hauptflure und vier Badezimmer oder so …. Allerdings alles in einem SUPER Zustand ….
Auf jeder Party lernt man immer wieder neue Leute kennen. Unglaublich wieviele Leute ein Auslandssemester absolvieren. ERASMUS sei dank :-)
Muskelkater nach Climbing Kurs
September 30, 2006
Zwei Mal die Woche findet hier an einer künstlichen Kletterwand mit Profis ein Kletterkurs statt. Nach Anfänglichen Schwierigkeiten mit der Kletterausrüstung, habe ich es doch schon einige Male die Wand rauf und auch heile wieder runter geschafft. Wobei das Runter schneller und mit weit weniger Anstrengung, aber nicht mit weniger Aufregung, geht.
Doch das Resultat ist noch immer Spürbar. Man hat absolut keine Kraft mehr in den Händen nach dem Klettern. Das Bremsen beim Fahrradfahren geht überhaupt nicht mehr. Was mich beinahe in mehrere Unfälle verwickelt hätte ;-) Und das auch noch nach drei Tagen :-) Cliffhanger ich komme!
Vielleicht schaffe ich es ja mal einige Fotos davon auf diesen Blog zu stellen !!!
Auch mal in der Mensa ein Liveconcert halten
September 26, 2006
Also irgendwie muss man sich an die Umstände hier in der Uni erst noch gewöhnen. Auf der einen Seite gibt es Sonntags garkeine Möglichkeit in der Uni zu sitzen und auf der anderen Seite spielt hier jeden Tag eine Liveband (Heute) oder ein hier bekannter DJ (Getsern) in der Mensa.
Es ist so laut, dass es nicht Möglich ist, sich zu unterhalten. Aber dafür ist die Musik umso besser :-)
Die Musik hängt wahrscheinlich mit den Einschreibungen für die verschiedenen Clubs hier zusammen. Es ist wie in den USA Filmen, dass hier an Tischen und davor aufgebauten Leinwänden und Monitoren die verschiedensten Sport- und Freizeitclubs für die Studenten angeboten werden. Es gibt da für jeden was:
Informatiker: Quake Club
Sportler: Tauch, Canoeing, Climbing und Hillwalking Club
Für die coolen: Sufclub (wo auch immer man hier surfen kann :-) )
Für die Kreativen: Foto und Zeichen Club
Eingetragen habe ich mich für Climbing und Canoeing … Climbing gabs übrigens letzte Woche schon zum reinschnuppern. Und das ist echt schwer kann ich sagen…
The Greenhouse-Headparty
September 18, 2006
Jeden Samstag findet im Studenten-Wohnheim „The Green House“ (heisst deswegen Greenhouse, weil es Grün ist…) eine international exchange student party statt. Diesen Samstag war das Motto, Crazy-Head (Hut) … Aus diesem Grund bin ich los und habe mir für 5€ einen flauschigen Pinken Hut gekauft :-) Der sehr gut ankam, super investition… :-)
Eingeladen sind nur exchange students, da die Iren in der Regel über die Strenge schlagen und dann kein Stein auf dem anderen stehen bleibt ….
Mathias(weißer Hut links) und Mathias (pinker Hut rechts)